... ein paar Zeilen ...
Die grandiose Hochgebirgslandschaft an der Grenze zwischen Nepal und Tibet hat für viele Menschen in
Asien aus religiösen Gründen eine überragende Bedeutung.
SAGARMATHA, wie die Nepalesen den höchsten Berg der Erde nennen, heisst soviel wie"Himmelskönig".
Die Tibeter nennen ihn CHOMOLUNGMA was "Göttin-Mutter der Erde" bedeutet.
Für die Einheimischen sind die vereisten Gipfel heilige Berge, die man respektiert und verehrt.
Viele Besucher aus dem Westen messen sie dagegen nur in Metern und teilen sie in solche ein,
die schon bestiegen wurden, und andere, die noch "bezwungen" werden müssen.
Kein Wunder, dass bei derart unterschiedlichen Blickwinkeln Konflikte nicht ausbleiben.
Im westlichen Weltbild ragt der Nationalpark im Himalaya besonders durch die Bergriesen hervor,
die hier auf engstem Raum stehen:
SAGARMATHA / CHOMOLUNGMA, im Westen als Mount Everest bekannt, mit (+/- einige Meter)
8.848 m der höchste, gleich in der Nähe der LHOTSE mit ca. 8.501 m und wenig weiter westlich der
CHO OYU mit ca. 8.153 m.
Zu diesen drei Achttausendern kommen zahlreiche Sieben- und Sechstausender, die mit unter noch
beeindruckender sind als die Rekordgipfel.
So etwa der "Götterberg" AMADABLAM (6.856 m) der über den Wolken zu schweben scheint.
In ungefähr 5.750 m Meereshöhe verläuft im "Sagarmatha-Nationalpark" die klimatische Schneegrenze.
Die steile Südwand des LHOTSE ist grösstenteils eisfrei und man erkennt an der Felswand deutlich
geschichtete Kalk- und Sandsteine, die einst im Meer abgelagert und im Lauf der Gebirgsbildung mehr
als 8.000 m gehoben wurden.
Seit ca. 40 Millionen Jahren prallen im Untergrund zwei Platten der Erdrinde aufeinander und drücken
den Himalaya gegenwärtig um 4 bis 10 mm pro Jahr hoch.
Allein seit dem Beginn des Eiszeitalters vor etwa 2,5 Millionen Jahren wurde das Massiv um mehrere
Kilometer gehoben.
Möglicherweise hat das aufsteigende Gebirge die weltweiten Luftströmungen umgelenkt und so die
Eiszeiten mit verursacht.
Ein Geschöpf, halb Mensch, halb Tier, geistert seit den 1920er Jahren, als Bergsteiger auf einem
verschneiten Pass erstmals Spuren von ihm entdeckten, durch den Himalaya und mehr noch durch
Bücher und Zeitschriften in aller Welt: Der Schneemensch oder Yeti.
Immer wieder wird über Begegnungen mit dem langbehaarten Wesen berichtet, werden Fotos
veröffentlicht, die die angeblichen Spuren des Yeti zeigen.
Seine Existenz ist allerdings bis heute noch nicht nachgewiesen.
Für die Sherpas, die in rund 60 Siedlungen im Sagarmatha-Nationalpark leben, ist der Schneemensch
kein Phantom.
Sie gelten als ein sehr religiöses Volk, sind Anhänger der tibetischen Richtung des Buddhismus und
zugleich ihrer alten Naturgottheiten treu geblieben.
Quelle: Leider unbekannt |